( Marburger Konzentrationstraining für Kindergarten/ Vorschulkinder)
Am Ende der Kindergartenzeit sollte ein Kind so weit entwickelt sein, dass es den Anforderungen des Schulalltags gewachsen ist. Es muss die schulischen Lerninhalte begreifen und verstehen können.
In der Wahrnehmung sollte es in der Lage sein, seien Fähigkeiten auszubauen und neue zu erwerben. Es soll vorbereitet werden, das Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen.
Zur sprachlichen Entwicklung gehört, dass das Kind Anweisungen versteht, Erklärungen folgen und selbst Gedanken formulieren kann.
Der Schulbesuch erfordert auch eine gewisse psychische und körperliche Belastbarkeit.
Das Schulkind muss viel länger still sitzen, es benötigt mehr Ausdauer und stellt sich auf neue Gegebenheiten und Informationen ein.
Es muss sich in einer relativ großen Gruppe angemessen verhalten können. Es sollte genügend Selbstständigkeit entwickelt haben, Aufgaben allein zu bearbeiten.
Das Anmeldeformular gibt es hier: jahr-vor-der-schule.pdf
Die Trainingsstunden sind immer gleich aufgebaut, so dass sich die Kinder auf eine gleich bleibende Struktur einstellen können.
Selbstinstruktionen sollen die Aufmerksamkeit des Kindes bei der Aufgabe halten. Sie stellen sicher, dass das Kind die Aufgabe verstanden hat. Sie helfen einen angemessenen Umgang mit Fehlern zu lernen. Sie bieten dem Kind die Möglichkeit, seine Leistung selbst zu bewerten und sich selbst zu loben.
Sinnvolle Selbstinstruktionen sind:
Entspannungübungen können auch zu Hause gut durchgeführt werden. Sie sind fütr die Kinder eine Möglichkeit, mit dem alltäglichen Stress besser umzugehen. Entspannungsgeschichten vorlesen oder Entspannungsmusik zusammen hören. Gerade bei kleineren Kindern ist das Vorlesen noch sehr wichtig. Fernsehen ist keine Methode zur Entspannung. Besonders vor dem Schlafen gehen sollten Kinder nicht fernsehen.
Das Loben ist der Schlüssel zur Veränderung beim Kind. Durch das Loben setzen die Eltern bei den Stärken des Kindes an. Sie fördern es, indem sie es darauf hinweisen, was und wie viel es schon kann. Das Kind wird dadurch motiviert, das Verhalten wieder zu zeigen, was zu dem Lob geführt hat. Gelobtes Verhalten wird wiederholt. Bestrafung ist ebenfalls ein Mittel zur Verhaltensänderung. Oftmals unterlässt das Kind tatsächlich das Verhalten, für das es bestraft wurde. In vielen Fällen unterdrückt es aber das Verhalten so lange, wie es keine Bestrafung befürchtet. Ein großes Problem beim Bestrafen als Mittel zur Verhaltensänderung ist auch, dass die Kinder zwar erfahren, was sie nicht tun sollen, aber nicht wissen, was stattdessen von ihnen erwartet wird.
Wenn sich ein Verhalten ändern soll, so muss jeder noch so kleine Schritt in die richtige Richtung gelobt werden. z. B. wenn es den ersten Bauklotz in die Kiste wirft.
„Ich freue mich, dass ich in Ruhe telefonieren konnte, weil du so schön in deinem Zimmer gespielt hast!“ ist für das Kind ein deutlicher Hinweis, was es gut gemacht hat und was von ihm erwartet wird. „Du warst lieb!“ ist im Gegensatz dazu sehr allgemein gehalten.
Ein Lob ist wirkungsvoll, wenn es unmittelbar erfolgt. Kinder können sich sonst nicht mehr daran erinnern, wofür sie genau gelobt werden.
Loben sollte man sich regelrecht angewöhnen. Man kann ein Kind gar nicht oft genug loben.
Das Anmeldeformular gibt es hier: jahr-vor-der-schule.pdf